Was unsere Gäste sagen: „In Dänemark gibt es eine bombastische Freundlichkeit, Herzlichkeit und Entspanntheit“

Von Frederike Arns | Veröffentlicht 13.02.2026
Stefan und Kerstin Flohrs auf der Seebrücke von Hvidbjerg Strand. Die beiden kommen schon seit ungefähr 20 Jahren nach Blåvand – erst als Camper, nun als sehr regelmäßige Ferienhaus-Gäste. Foto: Søren Emil Mogensen

Man kann das Ehepaar Kerstin und Stefan Flohrs aus Eckernförde wahrlich als echte Stammkunden von Feriekompagniet bezeichnen – und sie kommen schon seit ungefähr 20 Jahren regelmäßig nach Blåvand. Wir haben mit ihnen über ihre Liebe zum Ort, seine Weiterentwicklung, den wachsenden Tourismus und ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze gesprochen. Natürlich ist auch die besondere dänische Mentalität Teil des Gesprächs.

Das Interview ist der Auftakt für eine neue Serie bei Feriekompagniet: „Was unsere Gäste sagen“. Wenn auch du Teil davon sein möchtest und deine ganz eigene spannende Geschichte über Blåvand zu erzählen hast, dann melde dich gern bei der Verantwortlichen Frederike Arns unter frederike@feriekompagniet.dk!

Wie definiert ihr eure Blåvand-Liebe?

Kerstin Flohrs: Wo soll ich anfangen? Hier können wir einfach alles machen, wonach uns ist – spazieren, einkehren oder shoppen gehen! Das Wasser ist nur 50 Meter Luftlinie von unserem aktuellen Haus im Sønder Digevej entfernt. Und jetzt in der Nebensaison dürfen unsere Hunde mit uns unangeleint an den Strand und toben. Manchmal reicht uns auch einfach die tolle Luft, die wir hier einatmen können. Wir mögen es, dass es gerade so leer am Strand ist und wir einfach für uns sein können. Wir brauchen oft nicht so viele Menschen um uns herum. Wir lieben die Weite hier – und einfach alles. Wir fühlen uns hier richtig wohl.

Dänische Mentalität: Die Einzige, die in Dänemark gesiezt wird, ist die Königin

Stefan Flohrs: Aus praktischer Sicht schätzen wir auch Blåvands Lage: Von unserem Zuhause in Eckernförde brauchen wir nur gut zwei Stunden hierher. Allgemein ganz weit vorne steht für uns auch die Mentalität der Dänen. Hier gibt es eine bombastische Freundlichkeit, Herzlichkeit und Entspanntheit. In Deutschland sieht man vieles verkrampfter. Hier kommt man an und kann einfach durchatmen. Dass sich alle duzen, ist auch eine andere Ehrlichkeit. Ein Däne, den ich kennengelernt habe, meinte mal zu mir: „Die Einzige, die wir hier in Dänemark siezen, ist die Königin.“ Den dänischen Sinn für Ästhetik und Design schätzen wir übrigens auch sehr.

Wie lange macht ihr hier schon Urlaub?

Kerstin: Ich seit ich Teenie bin! Und immer wieder auch zu besonderen Anlässen. Zum Beispiel nach dem Abitur, damit wir alle noch mal Zeit zusammen verbringen konnten. Oder in Studienzeiten. Wir kommen auch gerne für verlängerte Wochenenden. Wir waren schon überall: Auf der Ostseeseite oder auch viel am Ringkøbing Fjord. Die Nordseeseite mögen wir lieber. Gefühlt waren wir schon 100 Mal in Dänemark!

Familie Flohrs: Von Campern zu Ferienhaus-Stammgästen

Und seit wann kommt ihr regelmäßig nach Blåvand?

Kerstin: Wir beide zusammen seit elf Jahren so richtig regelmäßig. Erst haben wir viel bei Hvidbjerg Strand gecampt.

Stefan: Ich war vor ca. 15 bis 20 Jahren zum ersten Mal auf dem Campingplatz. Zuerst waren wir mit Wohnwagen da, später mit Wohnmobil – da haben wir uns auch immer einen Platz mit eigenem Bad gegönnt. Man hat richtig mitbekommen, wie sich dort alles entwickelt hat. Erst kam das Badeland, dann der Wellness-Bereich, dann gab es die Westernstadt mit Ponyreiten. Und seit letztem Jahr gibt es auch ein Fitnessstudio.

Kerstin: Die Flächen des Campingplatzes sind auch einfach toll. Alles auf Rasen, kein Sand. Alles ist weitläufig, du hast viel Platz für dich. Wir haben dort auch immer gerne Besuch von Freunden mit Kindern empfangen, das kann man dort einfach so machen. Und dann macht jeder das, worauf er Lust hat. Jeder findet etwas. Durch unsere Zeit auf dem Campingplatz haben wir auch neue Freunde gefunden. Wenn die dann hier richtig in Urlaub waren und wir nicht, haben wir manchmal einfach einen Tagestrip zum Besuchen gemacht.

Stefan: Irgendwann sind wir dann bei den Ferienhäusern hängengeblieben. Wir hatten auch mal überlegt, ob wir ein Ferienhaus kaufen können. Aber das ist ja verständlicherweise gar nicht so leicht – das entscheidet das dänische Justizministerium für jeden Einzelfall. Man muss da eine besondere persönliche Bindung und mindestens fünf Jahre regelmäßigen Urlaub nachweisen können. Da es noch nicht geklappt hat, kommen wir nun einfach sehr oft zu euch.

Was sind eure liebsten Ziele hier im Ort?

Kerstin: Der Netto-Markt, weil man dort wirklich alles bekommen kann. (lacht)

Stefan: Das Fitnessstudio bei Hvidbjerg Strand!

Kerstin: Der Bäcker Ejvinds, das Restaurant Høfde4 und der Wellness-Bereich von Hvidbjerg Strand, den man gegen Bezahlung als Nicht-Campingplatz-Gast auch nutzen kann.

Stefan: Natürlich auch der Leuchtturm und der Spaziergang dahin. Die Weihnachtsshow fanden wir phänomenal!

Kerstin: Wir mögen es auch, beim Schlachter einzukaufen. Da holen wir uns dann einen Hotdog an der Bude – und die Hunde bekommen auch immer eine Wurst. (lacht)

Stefan: Mit den Hunden wissen wir auch den Hundeskov sehr zu schätzen. Dort dürfen sie jederzeit ohne Leine laufen. Das ist ein riesiges, tolles Areal.

Top-Tipp für Hunde-Besitzer: Der Hundeskov, wo die Tiere jederzeit ohne Leine laufen können

Und was sind eure Hotspots in der Region?

Kerstin: Vejers finden wir total gemütlich.

Stefan: Die Museen schätzen wir auch sehr. Sie sind nicht so überlaufen wie in Deutschland und einfach gut erklärt – auch für die ganze Familie. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auch immer. Unter 18 kommt man ja auch umsonst rein.

Familie Flohrs mit Feriekompagniet-Mitarbeiterin Frederike Arns am Strand. Sie schätzen die Ruhe in der Nebensaison sehr. Foto: Søren Emil Mogensen

Wie hat sich der Ort aus eurer Sicht verändert?

Kerstin: Man sieht es hier überall, wie emsig weiterentwickelt wird. Der Eis- und auch der Fischladen von Hvidbjerg Strand werden schon wieder modernisiert – obwohl das alles noch top aussah. Gerade werden die Reetdachhäuser dazugebaut. Der Ort kennt einfach keinen Stillstand.

Stefan: In den letzten 15 bis 20 Jahren hat sich der Ort natürlich dem wachsenden Tourismus angepasst. Die Gastronomie ist hier ein hochwertiges Erlebnis geworden. Auch der tolle Wein- und Spezialitäten-Laden Hr. Skov hat viel zu bieten.

Kerstin Flohrs: „Wenn es einem zu viel ist, kann man den Trubel ja auch immer bewusst meiden. Man findet trotzdem jederzeit Ruhe.“

Ist der Ort euch auch manchmal zu voll?

Stefan: Ja, schon auch, aber wir wissen ja auch einfach, dass wir in einen Hotspot fahren. Und wenn wir das nicht tun würden, hätten wir auch einfach nicht diese Auswahl.

Kerstin: Zuletzt war es Silvester so voll. Aber manchmal – etwa bei schlechtem Wetter – hat man ja auch tatsächlich Lust, bummeln zu gehen. In Vejers sind nur ein paar Läden, das ist einem dann schon oft zu wenig. Hier muss man in Kauf nehmen, dass es ganz schön voll sein könnte. Aber wenn es einem zu viel ist, kann man den Trubel ja auch immer bewusst meiden. Man findet trotzdem jederzeit Ruhe. In der Natur oder im gemieteten Haus.

Kerstin und Stefan in ihrem liebsten Ferienhaus im Sønder Digevej. Foto: Søren Emil Mogensen

Was macht eine gute Ferienhausvermietung für euch aus?

Kerstin: Das beziehen wir natürlich auf Feriekompagniet! Die Freundlichkeit!

Stefan: Eure Mitarbeiterin Kathrin am Front Desk müssen wir besonders hervorheben! Man merkt, dass bei euch einfach eine hohe Arbeitszufriedenheit herrscht. Auch dass du hier jetzt arbeitest. Bald wohnst du hier und wirst noch bessere Insidertipps geben können. Du wirst wissen, wann die Schlange in Tirpitz zu lang ist und wann die beste Zeit ist, hinzugehen. Und vieles mehr – das ist Gold wert!

Kerstin: Euer Service ist wirklich stark. Wenn am Wochenende etwas nicht funktioniert, ist immer jemand innerhalb von zwei Stunden da. Es sind auch die kleinen Dinge rundherum. Selbst für den Hund steht ein Leckerli bereit.

Stefan: Auch hinsichtlich der Sauberkeit liegt Feriekompagniet ganz weit vorn. Es ist sogar schon mal vorgekommen, dass die Betten durchgetauscht wurden, weil eine chemische Reinigung anstand.

Sønder Digevej: Ein Ferienhaus in erster Reihe zu den Dünen und dem Strand

Warum ist das hier das beste Ferienhaus?

Stefan: Schau einfach raus! … Und wenn du die Tür aufmachst, dann hörst du es auch. (lacht)

Schreib dein Text hier
Indlæser...
Der er ingen ledige huse, der matcher dine søgekriterier.

Freunden mit Kindern empfangen, das kann man dort einfach so machen. Und dann macht jeder das, worauf er Lust hat. Jeder findet etwas. Durch unsere Zeit auf dem Campingplatz haben wir auch neue Freunde gefunden. Wenn die dann hier richtig in Urlaub waren und wir nicht, haben wir manchmal einfach einen Tagestrip zum Besuchen gemacht.

Stefan: Irgendwann sind wir dann bei den Ferienhäusern hängengeblieben. Wir hatten auch mal überlegt, ob wir ein Ferienhaus kaufen können. Aber das ist ja verständlicherweise gar nicht so leicht – das entscheidet das dänische Justizministerium für jeden Einzelfall. Man muss da eine besondere persönliche Bindung und mindestens fünf Jahre regelmäßigen Urlaub nachweisen können. Da es noch nicht geklappt hat, kommen wir nun einfach sehr oft zu euch.

Was sind eure liebsten Ziele hier im Ort?

Kerstin: Der Netto-Markt, weil man dort wirklich alles bekommen kann. (lacht)

Stefan: Das Fitnessstudio bei Hvidbjerg Strand!

Kerstin: Der Bäcker Ejvinds, das Restaurant Høfde4 und der Wellness-Bereich von Hvidbjerg Strand, den man gegen Bezahlung als Nicht-Campingplatz-Gast auch nutzen kann.

Stefan: Natürlich auch der Leuchtturm und der Spaziergang dahin. Die Weihnachtsshow fanden wir phänomenal!

Kerstin: Wir mögen es auch, beim Schlachter einzukaufen. Da holen wir uns dann einen Hotdog an der Bude – und die Hunde bekommen auch immer eine Wurst. (lacht)

Stefan: Mit den Hunden wissen wir auch den Hundeskov sehr zu schätzen. Dort dürfen sie jederzeit ohne Leine laufen. Das ist ein riesiges, tolles Areal.

Top-Tipp für Hunde-Besitzer: Der Hundeskov, wo die Tiere jederzeit ohne Leine laufen können

Und was sind eure Hotspots in der Region?

Kerstin: Vejers finden wir total gemütlich.

Stefan: Die Museen schätzen wir auch sehr. Sie sind nicht so überlaufen wie in Deutschland und einfach gut erklärt – auch für die ganze Familie. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auch immer. Unter 18 kommt man ja auch umsonst rein.