„Ich hatte Berührungsangst mit Ferienhaus-Urlaub – eure Nordsee-Highlights-Karte hat dagegen geholfen“

Von Frederike Arns | Veröffentlicht 15.04.2026
Maren Batschkus (36) vor ihrem Ferienhaus im Tane Hedevej in Ho – es musste ein Reetdachhaus sein, denn damit verbindet sie das typisch dänische Gefühl. Foto: Søren Emil Mogensen

Maren Batschkus (36) aus Hamburg ist eine ganz neue Ferienhaus-Urlauberin – vorher war sie oft in Kopenhagen oder auch mal campen in Dänemark. Sie hatte nie einen richtigen Berührungspunkt mit Ferienhäusern, dachte auch, sie seien zu teuer. Wir haben mit ihr vor dem Urlaub über ihre Berührungsangst gesprochen und sie auch während des Urlaubs besucht, um zu überprüfen, ob sie diese abgelegt hat.

Das Interview gehört zu unserer neuen Feriekompagniet-Serie „Was unsere Gäste sagen“. Wenn auch du Teil davon sein möchtest und deine ganz eigene spannende Geschichte über Blåvand zu erzählen hast, dann melde dich gern bei der Verantwortlichen Frederike Arns unter frederike@feriekompagniet.dk!

Wie hast du bisher in Dänemark Urlaub gemacht?

Maren Batschkus: Ich war schon sehr oft in Kopenhagen, ich kann es gar nicht mehr zählen. Ich liebe es da und habe grundsätzlich eine totale Schwäche für die dänische Art: Freundlichkeit, Einrichtung, Cafés, Ästhetik, Design – das hat mich in Kopenhagen immer begeistert. Deswegen bin ich lange einfach an der Hauptstadt hängengeblieben – und war nie woanders. Vom Rest von Dänemark wusste ich nichts. (lacht)

Du arbeitest in der Musik- und Eventbranche, deswegen warst du auch oft wegen der Arbeit in Kopenhagen.

Ja, genau, zum Beispiel auf dem Festival „Copenhell“. Übernachtet habe ich aber da natürlich nie in Ferienhäusern, sondern immer in Hotels oder „Airbnbs“. Privat war ich meistens verlängerte Wochenenden mit Freunden da – und habe neben dem allumfassenden Hygge-Gefühl die Stadt erkundet und auch typische Touristensachen gemacht, wie zum Beispiel Tivoli und Nyhavn.

Vor einiger Zeit warst du das erste Mal an der Westküste in Vejers Strand.

Ja, dort habe ich ein einziges Mal mit meinem Caddy auf dem „Van Life“-Event gecampt, mitten in einer Düne. Da waren ganz viele andere deutsche Camper. Alle mit kleineren ausgebauten Vans und Craftern – und eben nicht, wie wir sagen, die mit der „weißen Ware“. Da ist Camping individueller und jünger.

Maren Batschkus: „Reetdachhäuser, Leuchttürme, Dünen und das Meer sind für mich als Kind aus den Bergen total faszinierend!“

Du wohnst schon lange in Hamburg, aber gebürtig kommst du aus Bayern. Das ist sicher auch ein Grund, warum du Ferienhaus-Urlaub in Dänemark nicht so gut kennst.

Definitiv. Als Kind habe ich mit meinen Eltern immer Urlaub in Italien gemacht. Einfach weil es von München gut zu erreichen ist. Dänemark war nicht greifbar – viel zu weit weg! Und meine Eltern waren auch der Meinung: Da sieht es doch genauso aus wie in Deutschland! Die fanden das gar nicht spannend. Aber das stimmt ja eigentlich gar nicht. Reetdachhäuser, Leuchttürme, Dünen und das Meer sind für mich als Kind aus den Bergen immer noch total faszinierend! Wenn mein Mann und ich an so etwas vorbeifahren, muss ich das auch immer erwähnen: „Guck mal, da!“ (lacht) Beim Anblick setzt bei mir auch direkt ein Urlaubsgefühl ein – wegen des Windes, der Weite und der Freiheit.

Widerlegtes Vorurteil: Ferienhaus-Urlaub ist zu teuer

Du hast eine gewisse Berührungsangst, was dänische Ferienhäuser betrifft. Woher kommen die?

Berührungsangst klingt etwas groß. (lacht) Aber ich muss wirklich sagen, dass das so war oder noch ist – der erste Aufenthalt kommt ja erst. Ich habe schon öfter supercoole Ferienhaus-Urlaube in Dänemark bei Influencern gesehen. Das waren immer tolle Häuser – natürlich auch oft Reetdachhäuser in den Dünen – mit Whirlpool, Sauna und Co. Ich dachte immer, dass solche Urlaube unheimlich teuer sein müssen. Aber wie ich gelernt habe, muss das ja gar nicht unbedingt der Fall sein – vor allem nicht in der Nebensaison. Natürlich gibt es luxuriöse Häuser, aber eben auch normale. Die Preisspanne ist breit. Wahrscheinlich dachte ich auch immer, dass Ferienhaus-Urlaub nicht günstig ist, weil alles immer so megaschick aussieht und toll eingerichtet ist. Aber das ist eben einfach der dänische Stil.

Maren (M.) mit ihrer Freundin Katharina (l.) und Feriekompagniet-Mitarbeiterin Frederike Arns im Ferienhaus – die typisch dänische Einrichtung ist ihr sehr wichtig. Foto: Søren Emil Mogensen.

Weil du dachtest, dass Ferienhaus-Urlaub teuer ist, hast du dich damit einfach nicht weiter beschäftigt.

Ja, genau. Ich habe dann einfach nicht weiter recherchiert. Ich war komplett unsicher, wo es hingehen könnte. Das war eine richtige Hürde. Der Wendepunkt kam erst durch die Nordsee-Highlights-Karte. Die hat mir geholfen, gewisse Regionen näher kennenzulernen.

Das ist toll mit der Karte!

Ja, sie hat bewirkt, dass ich unbedingt mehr Dänemark-Urlaub machen will. Darauf sieht alles so süß aus! Und jetzt habe ich wirklich erstmalig einen Überblick. Jetzt weiß ich: Da ist der westlichste Punkt, da ist der Fjord oder da sind ganz viele Museen. Die direkte Visualisierung auf der Karte hat mir total geholfen. Die Aufmachung hat den ersten Impuls gesetzt und dadurch bin ich direkt in die tiefere Planung gegangen. Jetzt weiß ich, welche Regionen für mich attraktiv sein könnten.

Die Nordsee-Highlights-Karte liefert einem viele Urlaubs-Inspirationen. Foto: Søren Emil Mogensen

Und jetzt steht dein erster Urlaub bei uns an. Du hast dir ein Haus – natürlich mit Reetdach – in Ho im Tane Hedevej 48 ausgesucht. Es ist in mehrere Wohnungen unterteilt und du und deine Freundin werdet eine davon für vier Nächte beziehen. Bist du schon voll in der Urlaubsplanung?

Ja, ich habe hier tatsächlich schon eine Liste. Ich mag Urlaubsvorbereitung total gerne, dadurch steigt bei mir auch die Vorfreude. Eine Grundausstattung habe ich eh immer in meinem Caddy wegen des Campings. Öl, Essig, Gewürze, sonstige Basics und einen ersten kleinen Einkauf nehme ich immer mit, dann kann man direkt in die Erholung starten. Bettwäsche und Handtücher haben wir nicht dazugebucht, weil wir gern in unseren eigenen Sachen schlafen.

Hier geht es direkt zur Nordsee-Highlights-Karte

Da merkt man die Camping-Erfahrung. Wie kam es eigentlich, dass du dir ausgerechnet diese Wohnung ausgesucht hast?

Zuerst habe ich mich für die Blåvand-Region entschieden. Auf eurer Webseite habe ich dann alle Häuser in einem neuen Browser-Tab geöffnet, die ich interessant fand und dann die Foto-Galerien durchgestöbert. Wenn mir etwas nicht gefallen hat, habe ich es direkt wieder geschlossen. Die Innenausstattung ist für mich besonders wichtig. Wenn da so ein olles Ledersofa von 1900-irgendwas steht, dann weiß ich sofort, dass ich mich da nicht wohlfühlen würde. Die „Generation Instagram“ will einfach etwas, das schön aussieht. Man wünscht sich Holzbalken, Helligkeit und schöne Dinge. Eine neue Küche ist mir auch sehr wichtig. Für die Umgebung kann man ja entweder Blåvand wählen – mit allen Sehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür. Oder eben Ho, wo man sofort in der Natur ist. Unser Haus ist in Ho, an einem kleinen See und drumherum ist ganz viel Grün, das sieht auf den Fotos superhübsch aus. Dass wir mit dem Auto in den Ort reinfahren müssen, wird uns nichts ausmachen, dafür haben wir es ja dabei.

Was sind deine Erwartungen an den Urlaub?

Ich habe erst mal keine. Dänemark fühlt sich für mich grundsätzlich gut an. Ich hoffe einfach, dass wir eine sehr gemütliche Zeit in dieser Wohnung haben werden. Und dann wollen wir uns natürlich Sachen angucken. Ich bin gespannt, ob die Realität mit dem matcht, was ich auf der Nordsee-Highlights-Karte entdeckt habe. Ich freue mich total, alles in Echt zu sehen.

Welche Must-Sees stehen auf deiner Liste?

Cafés und Restaurants, also gutes Essen und Trinken, sind mir sehr wichtig. Da habe ich auch noch über die Nordsee-Highlights-Karte hinaus recherchiert. Ehrlich gesagt bin ich da aber noch etwas ratlos, weil es entweder so typische Tourismus-Dinge wie Imbiss, Burgerladen oder Pizzeria gibt oder eben hochpreisigere dänische Lokale, die fast schon in die Richtung „Fine Dining“ gehen. So richtig dazwischen habe ich noch nichts gefunden, aber vielleicht passiert das ja noch, wenn wir vor Ort sind. Was die Sehenswürdigkeiten betrifft, habe ich mich wirklich durch alle Rubriken bei Nordsee Highlights geklickt. Die Kategorien „Natur“, „Aktivitäten“, „Familie“ und „Verborgene Schätze“ fand ich superinteressant. Letzteres sind auch so Naturdinge, die vielleicht auch gute Fotos für Instagram hermachen. Und natürlich will ich zu den klassischen Sachen: dem Leuchtturm in Blåvand, die Skulptur „Der Mensch am Meer“ in Esbjerg oder das Tirpitz-Museum, was ja direkt bei uns in Ho um die Ecke ist. Auch ein paar Delikatessen-Geschäfte stehen auf meiner Liste – einfach zum Schlendern, Stöbern und Genießen. Die Filsø-Ellipse sieht auch supergut aus. Falls wir es auch noch schaffen, nördlicher Richtung Ringkøbing Fjord zu fahren, finde ich in der Gegend Abelines Gaard oder den Bork Vikingehavn super – das habe ich beides auch auf der Karte entdeckt. Und einen Tag machen wir auch Wellness und Sauna in Varde im Sportium und gehen da abends bowlen.

Eine Woche später: Danke, dass ich euch im Ferienhaus besuchen darf. Wie lief alles bisher?

Die Abwicklung mit Feriekompagniet war supereinfach, ich habe alle Infos vorab per Mail und SMS bekommen. Wir sind erst im Dunkeln angekommen, das Haus war außen aber supersüß beleuchtet. Wir sind die einzigen Gäste, alle anderen Wohnungen sind unbewohnt. Der Check-in war supereasy, wir konnten einfach den Tür-Pin eingeben und mussten gar nicht vorher in euer Büro. Dass man die Zählerstände bei An- und Abreise ablesen muss, war neu für mich. In den Infos vorab habe ich auch gesehen, dass es viele Rabatte bei euch gibt.

Nebelwetter, trotzdem Spaß: Katharina, Maren und Frederike (v.l.) Foto: Søren Emil Mogensen

Und was habt ihr bisher gemacht?

Wir bekochen uns hier immer lecker und gönnen uns ein tolles Frühstück – das haben wir uns ja alles mitgebracht. So müssen wir immer nur ein paar Grunddinge wie Brot nachkaufen. Dann waren wir als allererstes im Tirpitz-Museum. Das war unheimlich interessant und interaktiv - und der Bunker ist natürlich beeindruckend und furchteinflößend zugleich. Wir mögen da auch sehr das Moderne, was die Architekten reingebracht haben. Und dann haben wir auch Blåvand entdeckt und waren auf der Touri-Meile. (lacht) Dort war superwenig los – wir haben auch kaum deutsche Autos gesehen. Wir waren dann bei Ejvinds Kaffee trinken und Zimtschnecken essen. Im Bonbon-Laden waren wir auch. Danach sind wir zum Leuchtturm. Es war sehr neblig und wir konnten kaum etwas sehen, deswegen haben wir uns dann auch dagegen entschieden, ihn zu besteigen. Am Strand waren wir auch. Alles hatte wegen des Nebels eine mystische Stimmung.

Die Unberechenbarkeit des Wetters gehört zu so einem Ferienhaus-Urlaub außerhalb des Sommers dazu.

Ja, und das macht auch gar nichts. Bei so einem Wetter ist man eben auch supergern in seinem gemütlichen Ferienhaus – unterhält sich, liest, guckt Fernsehen, kocht, macht ein Nickerchen oder guckt einfach aus dem Fenster. Diese Fenster mit den Haken sind für uns auch der Inbegriff des Dänischen.

Wie sieht es mit deinem Genuss-Bedürfnis aus – wart ihr in einem Restaurant?

Nein. Wir sind Vegetarierinnen und da fehlt uns hier das Angebot. Alle Restaurants sind sehr fleisch- oder fischlastig und auch oft sehr hochpreisig. Deswegen bekochen wir uns viel selbst, aber das ist kein Problem. Heute wollen wir nach Esbjerg zum Street Food Market, da gibt es sicher auch etwas für uns. Die Nähe zu dieser größeren Stadt schätzen wir auch sehr – bei nicht so gutem Wetter kann man einfach mal bummeln gehen.

Hast du denn jetzt deine Berührungsängste hinsichtlich Ferienhaus-Urlaub abgelegt?

Ja, die waren absolut unbegründet. (lacht) Alles ist wirklich total easy. Von eurer Mitarbeiterin Kathrin haben wir auch ganz viele Tipps zum Parken, Saunieren usw. bekommen. Und ich muss es noch mal betonen: Die Nordsee-Highlights-Karte hat mir für einen ersten Überblick wirklich total geholfen. Blåvand kenne ich jetzt in echt, jetzt will ich auch noch die anderen Regionen erleben. Um dann irgendwann sagen zu können: Das ist voll meins!